
Im Jahr 2007 ist die ganze Gmaa von der
Brauerei Hofmann erobert. Die ganze Gmaa? Nein! Bis auf ein kleine Dorf. Die
uralten Sachsen leisten an Ihrer 1200-Jahrfeier erbittert Widerstand. Einige
ausgebichte Hofmann-Bier-Trinker mussten leider feststellen, dass der süffige
Zaubertrank durch die fiesen Römer (Gudenschdeder) ausgetauscht worden war.
Schon zig Dekaden vor besagtem Festwochenende
hatte Hanszomatix gegen den Ausschank des römischen Zaubertranks gewettert,
ist er doch selbst in der Pahreser Brauerei als Bierkutscher angestellt.
Doch je länger er bei der Festlichkeit zu gegen war, desto mehr Gefallen
fand er an der seltsamen, ungewohnten, römischen Flüssigkeit. („BRIIIEH!“)
Fast hatte man den Eindruck, dass das trübe
Gebräu nur in seinem Fass hoggte und darauf wartete, nach seinem Ausschank
ziemlich fies aus dem Krug zu glotzen. Hatten denn die Römer tatsächlich
das „Eiserne Gebot“ vergessen, dass ab Dienstag nicht mehr in den Bach
geschissen wird, wenn am Donnerstag Zaubertrank (Bier) angerührt wird?
Trotzdem haben die Römer Ihren Trank doch unters Volk gebracht.
Das Gebräu
verfehlte seine Wirkung nicht!
Und so kam es,
wie es kommen musste: Auf dem Heimritt auf seinem Drahtesel fühlte sich
Hanszomatix stark wie Obelix und unterschätzte die heimtückische Wirkung
des Zaubertranks.
Im Niemandsland (Mittelsaxonica) lies ihn sein
Drahtesel im Stich und schmiss ihn mindestens dreimal in die Hecke, Graben
oder gegen andere Gegenstände. Ob die darauffolgenden Kopf- und
Gliederschmerzen, sowie blaues Auge, offene Wunden, gebrochene Nase und
dicke Lippe von den Stürzen oder vom elenden Zaubertrank rührten, konnte
nicht
einwandfrei festgestellt werden.
Drum Hanszomatix
merke dir, Aischgründer Brie zündete auch bei dir:
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