Kerwa Zeitung 2007 der Ortsburschen Diespeck
 
 

 

Es gibt in Dischbegg a poor Leut,
denna es vor gor nichts scheut.

Sie möchten im privatem Kreise sinnga,
aber wo lassens ihre Töne (er)klinnga.

Daham do is zu eng zum sinnga,
drüm müssn se an Proberaum finna.

Die Chefin vom Chor hat a Idee,
im FFW-Haus wärs doch schee.


Beim Burchermaster frocht sie glei:
„Dürfn wir do  immer/unten  nei“

 „Na klor des is doch ka Problem,
den Schlüssl kann i Ihna glei gem.“

 Jedn zweitn Freidooch wird etz geprobt,
die Feuerwehr die tobt.

 „Des ganze is a Sauerei,
Privot
dürfn wir Feuerwehrleut net mol nei.“

 Muss am Freidooch die Feuerwehr nei,
dann is glei a großes Gschrei.

 „Des kann net sei des is net wor,
mir haltn do heit unnern Chor.“

 Da muss man sich dann scho mol fragen:
 
„Hom do andre Leute mehr zu sagen?“

 Vo Onfang oh do hieß es glei,
privote dürfn do net rei.

 Auf amol dürfn Fremda nei
und nisten sich in die Räume ei.

 Des is echt a großer Schand,
es wird als Feuerwehrhaus nicht mehr annerkannt.

 Vielleicht wird es bald kein Feuerwehrhaus mehr sein,
wo soll die Feuerwehr dann bleim?

Traurig aber wahr,
n
ur Benutzung is des Feuerwehrhaus für alle da.

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